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 Stadtmelder  25.04.2019
Signalisation

Autounfreier Marktplatz

Beschreibung
Spielen mit Kindern auf dem "autofreien" Marktplatz ist leider unmöglich. Ständig fahren Autos rein, parken teilweise sogar und gehen einkaufen auf dem Markt. Warum gibt es keine Verkehrsbehinderung, die das Hineinfahren verunmöglicht (Poller / Pfosten mit Spezialschlüssel)? Warum wird nicht öfter kontrolliert und gebüsst?
Adresse
Marktplatz, 9000 St. Gallen

Antwort
26. Apr. 2019, 15:23 Uhr
Vielen Dank für Ihre Meldung.

Der Stadtrat hat im Februar 2017 die Einführung der Begegnungszone für den Marktplatz und Blumenmarkt beschlossen. Zum Zeitpunkt dieser Verfügung resp. der Einführung der Begegnungszone am 30. Juni 2017 stand der Marktplatz noch nicht als Spielplatz zur Debatte.

Das Signal Begegnungszone kennzeichnet Strassen in Wohn- und Geschäftsbereichen, auf denen die Fussgänger und Benützer von fahrzeugähnlichen Geräten die ganze Verkehrsfläche benützen dürfen und gegenüber den Fahrzeugführern vortrittsberechtigt sind. Sie dürfen jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern. Das Parkieren von Fahrzeugen ist nur an den durch Signale oder Markierungen gekennzeichneten Stellen erlaubt.

Mit der Aufhebung der Parkplätze auf dem Marktplatz und dem Blumenmarkt auf den 1. April 2019 sind die beiden Verkehrsplätze zwar parkplatzfrei, jedoch nicht verkehrsfrei. Aufgrund dieser Tatsache dürfen Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer mit ihren Fahrzeugen nach wie vor auf den Marktplatz und den Blumenmarkt fahren, jedoch nicht darauf parkieren. Parkieren ist das Abstellen des Fahrzeugs, das nicht bloss dem Ein- und Aussteigenlassen von Personen oder dem Güterumschlag dient. Mit der Aufhebung der Parkplätze auf dem Marktplatz und dem Blumenmarkt ist dieses Gebiet somit nicht autofrei, es sind vorerst nur die öffentlichen Parkplätze aufgehoben worden.

Für den Marktplatz und den Blumenmarkt gilt vorerst eine Begegnungszone und nicht eine Sperr- oder Fahrverbotszone. Da die Markierungen für die Spielfelder innerhalb der Begegnungszone kein Verbot für Fahrzeuge darstellen, ist auch der Güterumschlag dort nach wie vor gestattet.

Während den ersten 14 Tagen nach der Parkplatzaufhebung hat sich die Stadtpolizei täglich mehrere Stunden auf dem Marktplatz aufgehalten und die motorisierten Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer mittels Flyer auf die neue Situation aufmerksam gemacht. Die Stadtpolizei kontrolliert den Zustand auch weiterhin intensiv, büsst fehlbare Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker und wird die weitere Entwicklung beobachten. Bei erkennbaren Sicherheitsdefiziten wird die Stadtpolizei weitere Massnahmen veranlassen.

Kommentare
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Einwohner SG
26. Apr. 2019, 23:29 Uhr
Ich denke der Zug ist eh schon lange abgefahren..
Ich muss sehr lange überlegen, wann ich das letzte mal in der Stadt einkaufen war. Ich denke aber, dass der Marktplatz nicht geeignet ist als Kinderspielplatz! Da ist es einfach zu gefährlich - nur schon die ganzen Ramdständigen alkoholiker sie sich morgens um 7 Uhr in der Calatrava Halle schon die Kante geben...

Ausserdem verstehe ich nicht ganz: sollte es nicht heissen „Keine Kinder zu haben ist unsere Zukunft“? Zumindest für das Ökologische Gleichgewicht unseres Planeten. Ich würde es sehr egoistisch finden, nur aus AHV-Finanz Gründen Kinder auf die Welt zu stellen! Ausserdem sinds Kindelose die massiv mehr Steuern bezahlen müssen in der Stadt SG..
Landei
26. Apr. 2019, 12:42 Uhr
Bin oft in der Stadt. Habe am Marktplatz schon öfter Kinder spielen gesehen. Viele sagen auch soviel wie ich für die Fahrt in die Stadt bezahle muss kein PP suchen. Und nicht überlegen wo ist mein Auto. Fahre immer ohne Auto in die Stadt. Oder laufen wenn ich Zeit finde
Sonne
26. Apr. 2019, 12:22 Uhr
In welcher Stadt ist der Marktplatz ein Parkplatz? Und wenn immer noch Auto Parkiieren muss man Esser Polizei melden.
Städtler
26. Apr. 2019, 06:16 Uhr
Irgendwann könnt ihr in den Gassen spielen,nämlich dann wenn das letzte Geschäft zugeschlossen hat und St.Gallen zu einer Geisterstadt wird.Ich höre schon das Gejammer....hätten wir doch......aber dann wird es zu spät sein.Früher war der Marktplatz eine Durchgangsstrasse für den allgemeinen Verkehr,in der Marktgasse waren Parkplätze und die Stadt lebte auch.....Geht doch in einen Park oder Weiern,es hät genug Grünflächen in der Stadt.Aber bitte lasst die Stadt,Stadt sein und versucht nicht weiter altbewärtes umzustrukturieren.....
Autofreies Stadtkind
26. Apr. 2019, 08:47 Uhr
Ich höre das Gejammer schon jetzt und zwar von Ihnen. Es gibt keinen Grund, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Wir haben ein ausgezeichnetes ÖV-System, alle paar Minuten fährt ein Bus zum Marktplatz.
Eine Geisterstadt wird es, wenn Eltern mit ihren Kindern nicht mehr in die Stadt gehen, sondern nur noch "im Park oder bei den Weihern" spielen dürfen. Dann bestellen wir unsere Dinge eben im Internet. Merken Sie etwas?
Unsere Kinder sind unsere Zukunft - auch beim Konsum. Da sollten wir ihnen gute Vorbilder sein.
Städtler
26. Apr. 2019, 09:20 Uhr
Grundsätzlich kaufe ich dort ein,wo ich mein Auto in der Nähe abstellen kann und nicht noch 10 min. laufen muss.Glauben Sie mir,da bin ich weitaus nicht der Einzige der so denkt.Keine Parkplätze=Ladensterben=Internetkauf.Merken Sie was???Egal,unsere nächste Generation wirds schon richten😂😂😂
Autofreies Stadtkind
26. Apr. 2019, 09:29 Uhr
Genau, die nächste Generation wird nämlich wieder umweltbewusster und mobiler (und fitter, denn sie mag wieder mehr als 10 Minuten laufen)! :-D
Keine Parkplätze = eine ansprechende Innenstadt = fussgängerInnenfreundlich = kundInnenfreundlich = pro lokales Gewerbe.
Ich freu mich drauf! Der erste Schritt ist mit der Aufhebung der Parkplätze bereits geschehen und darüber freue ich mich und meine Kinder und deren ZeitgenossInnen sehr!
Städtler
26. Apr. 2019, 12:28 Uhr
Wie recht sie doch haben....umweltbewusster werden,aber Ananas aus Übersee essen,das Gemüse kommt mit dem LKW und nicht mit Ross und Wagen.In die Ferien mit dem Velo an den Bodensee zelten,oder doch lieber mit dem Flieger in ein exotisches Land?Jedem das Seine,aber bei gewissen Missionaren hier habe ich meine liebe Mühe.Fortschritt ist gut,aber nicht alles was man um 180 grad dreht ,wird besser.....es wird sich zeigen wo der weg hinführt,hoffe nicht ins Feenland mit Einhornglitzerstaub...Bleibt realistisch und es kommt gut👍
😢
25. Apr. 2019, 13:01 Uhr
Leider ist das so, dass in unserer Fussgängerzone die Kinder nicht frei herumtoben können und die Altstadt nicht auflebt kann es muss ja zur jederzeit ein Auto oder Fahrrad durch in unangemessen Tempo!! Wir wollen endlich eine gemütliche Flaniermaile mit Sitz und spiel Möglichkeit!!!
Ortsbürger
25. Apr. 2019, 18:51 Uhr
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Grammatik
Velofahrer
25. Apr. 2019, 18:53 Uhr
Begegnungszone, Fussgängerzone gibt es nicht.
Hofmann
25. Apr. 2019, 09:10 Uhr
Ist ja gleich wenn niemand mehr in die Stadt kommt so dass die Kinder spielen können.
Autofreies Stadtkind
26. Apr. 2019, 08:50 Uhr
Das Argument hinkt dermassen: Warum gehen Eltern wohl mit ihren Kindern in die Stadt? Genau: unter anderem um zu konsumieren, um einzukaufen und das lokale Gewerbe zu unterstützen.
Wenn die Stadt weiterhin fussgängerInnen-unfreundlich bleibt, kommt bald niemand mehr. Schon gar nicht mit Kindern und die sind bekanntlich unsere Zukunft. Auch für die Stadt und ihre Läden.
Mitbewohner
26. Apr. 2019, 09:54 Uhr
Ich denke das sind genau die Leute die die Kinder mit dem Auto zur Schule fahren und keine Zeit finden auf sie aufpassen.Ich möchte die Leute mal sehen mit vollgestopften Taschen im ÖV wenn möglich zur Stosszeiten.
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