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 Stadtmelder  04.03.2020
Diverses

hall of fame st.gallen

Beschreibung
sehr geehrte damen und herren

gerne möchte ich mich erkundigen wie es nun weitergeht mit der hall of fame in st.gallen, welche ja letzten sommer mit einem extrem erfolgreichen Pilotprojekt getestet wurde. Wie diese Testphase zeigte ist es ein grosses Anliegen eine solche Wand in der Stadt SG zu haben und es war eine Freude zu sehen wie dieses Angebot genutzt wurde. Wenn man den Jugendlichen keine legale Wand zur Verfügung stellt zwingt man sie leider in die Illegalität, da diese Jugendlichen sich dann einfach andere Orte zum malen suchen und sicherlich nicht einfach das Hobby aufgeben wegen dem. Die Stadt muss jetzt handeln gerade nach diesem Pilotprojekt!! Auch das Feedback der Bevölkerung war durchaus positiv & daher müssen wir nun nahtlos an diesen Erfolg anknüpfen & den Jugendlichen weiterhin dir Möglichkeit geben ihre Dosenkünste zu verbessern. Ich freue mich von ihnen positive Neuigkeiten zu erfahren & bin auch gerne bereit meine Ansichten mit Ihnen zu diskutieren. mit freundlichen Grüssen dominik rüegg
Adresse
Bogenstrasse 10, 9000 St. Gallen
Antwort
Kommentare
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Lionel Umbricht
6. Mär. 2020, 10:51 Uhr
Ich und viele andere habe die Wand in der Kreuzbleiche regelmässig genutzt um uns kreativ aus zu toben. Nun ist das ja schon wieder eine Weile her und was bleibt ist das kitzeln in den Fingern.. Wir warten geduldig auf eine Lösung, wünschen uns jedoch schwer, dass noch dieses Jahr etwas passiert. Ich pendle zur Zeit von St. Gallen nach Emmenbrücke ( Vorstadt Luzern ). Zum Vergleich:
In Emmenebrücke haben sie eine der zwei hall of fames soeben um das doppelte erweitert, welche neu rund 150m lang ist. Es gibt eine Organisation, Emmen Farbig welche sich darum sorgt Unterführungen und weitere Graue stellen der Provinz mit Anfragen von Graffiti Künstlern zu verschönern.

Also bitte nehmt uns hier genau so Ernst.
Gibt uns Raum.
Habt keine Angst, der „Boom“ könnte vorbei sein in 1-2 Jahren. Es gibt Nachwuchs, welcher man aber auch nur fördern kann, wenn es lokal möglich ist legal zu sprayen.

Für eine farbige Stadt St. Gallen!
Tino Jud
5. Mär. 2020, 17:06 Uhr
Das Pilotprojekt war ein riesiger Erfolg und wurde neben der Graffitiszene auch vom Grossteil der Passanten sehr geschätzt.
Als Nutzer der Wand bekam man Durchgehend positive Rückmeldungen und es entstand ein regelrechter Hotspot, an dem sich Leute aller Art trafen und interessante Gespräche führen konnten.
Es wurde aufgezeigt wie dringend eine Stadt wie St.Gallen einen solchen Ort braucht und wie gut ihr so eine legale Möglichkeit sich künstlerisch auszuleben, tut.
Die Graffiti Szene engagierte sich vorbildlich für Sauberkeit und einer Abwechslung an fantastischen Wandbildern, die einen Spaziergang in der Kreuzbleiche massiv aufwerteten.
An diesen Erfolg muss man UNBEDINGT sofort anknüpfen und eine Lösung finden, dass es einen festen Platz für eine legale Graffiti-Wand geben kann!
Valentin Hofmann
5. Mär. 2020, 15:56 Uhr
Auch ich finde es muss zwingend eine langfristige Lösung gesucht und gefunden werden. Auch ich habe das Provisorium des Pilotprojektes mehrmals genutzt. Die Resonanz aus der Bevölkerung war ausschliesslich positiv! Aus zahlreichen Gesprächen bei der Wand mit FussgängerInnen haben auch meinen Eindruck bestätigt. Des öfteren wurde sinngemäss erwähnt: "Das ist ja super und bleibt ja so - schön, dass es hier so farbig ist!" Die Antwort, dass dies nur vorübergehend so sei, stiess bei allen auf Unverständnis. Ich glaube es ist an der Zeit, der Jugend diese Möglichkeit eines Übungsterrains und einer Plattform jugenkultureller Ästhetik zu bieten. Die Wand in der Krezbleiche wurde abgesehen davon immer wieder zu einem generationenübergreifenden Begegnungsort; von Kindern, Jugendlichen, Familien bis hinzu älteren Generationen - kurz: solche Orte machen eine Stadt lebendig und attraktiv! Auch ich bin gerne bereit mich für die Entwicklung eines definitiven Konzeptes zur Verfügung zu stellen.
Ivan Scheidegger
5. Mär. 2020, 10:45 Uhr
Im sommer habe ich das Pilotprojekt in der Kreuzbleiche wöchentlich genutzt, teilweise gar zwei mal wöchentlich. Nun muss ich wieder in andere Städte ausweichen wie chur, wil odr zürich.
Ich fühle mich von der Stadt im Sticj gelassen und vor Allem nicht ernst genommen.
Ich möchte daran erinnern, dass ich im Sommer an besagter wand für die Stadt (Abteilung soziale Medien) einen Auftrag gesprayt habe. Ein Freund hat für die Stadtpolizei ein "graffiti" gesprüht. Die Ideen für diese zwei Aufträge entstanden aufgrund des Pilotprojekts.
Es darf nicht sein, dass die Stadt am Erfolg des Pilotprojekts partizipiert und anschliessend das Anliegen bzw. Bedürfnis nicht ernst genommen wird.
Auch ich bin gerne bereit meine Anliegen in einem konstruktiven Gespräch zu diskutieren.
Beste Grüsse
Ivan Ivandfrei Scheidegger
Frögli
4. Mär. 2020, 15:57 Uhr
Es gäbe wirklich genug Fussgängerunterführungen und Wände, die mit Graffitis verschönert werden könnten. Mehr Farbe in die Stadt!
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