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 Stadtmelder  10.05.2016
Diverses

Die ganze Stadt ein Bauernhof

Beschreibung
Mit grossem Ärger nehme ich seit Jahren zur Kenntnis, dass an den schönsten/wärmsten Tagen/Abenden die ganze Stadt nach Gülle stinkt! Primär weil kein Miststock ausgebracht wird (zu aufwändig für die subventionierte Bauerngilde) sondern die wirklich ätzende Fäckaliengülle. Grillen unmöglich! Alles stinkt: Haare, Kleider sogar noch nach dem waschen...
Die Stadt täte auch aus Imagegründen gut daran, das zu thematisieren und zu ändern! Danke für die Möglichkeit zur Stellungnahme und mit der Bitte um eine Lösungsfindung!
Adresse
Obere Felsenstrasse/ganze Altstadt, 9000 St. Gallen

Antwort
10. Mai. 2016, 15:20 Uhr
Vielen Dank für Ihre Meldung. Das Austragen von Gülle ist grundsätzlich erlaubt. Das Immissionsschutzreglement der Stadt St.Gallen sieht eine Ausnahme von Samstag 12:00 Uhr bis und mit Sonntag, wie auch an öffentlichen Ruhetagen vor. In dieser Zeit ist das Austragen von Gülle in speziellen Fällen nur mit vorgängiger Meldung an die zuständige Amtsstelle erlaubt. Bei konkreten Klagen schätzt die Quartierpolizei die Verhältnismässigkeit ein.

Kommentare
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ueli
12. Mai. 2016, 23:25 Uhr
Haben sie keine andere probleme oder sorgen? ich und auch andere denken, wir leben hier im grünen ring, rundherum um die stadt st.gallen haben wir,zum glück noch intakte bauernhöfe und natur!grüne wiesen und glückliche tiere,meine kinder werden es danken,das die milch von den kühen kommt und nicht wie gross stätler von dem oragem M.natur pur,und wenn es sie stört gehen sie dort hin,von wo sie gekommen sind.danke
Martin Kaiser
2. Apr. 2019, 18:20 Uhr
echt: Ueli :-)
Das Mail war an die Stadt gerichtet und Ihren wertvollen Kommentar habe ich erst jetzt zuällig entdeckt. Fast schade. Dass Sie Ihren Kindern Milch von Kühen geben macht vielleicht in der Werbung Sinn und St. Gallen ist meine Geburtsstadt. Denken? Ja bitte!
Popp Elisabeth
10. Mai. 2016, 21:41 Uhr
Landwirte arbeiteten sehr lange Stunden mässig wir sind alle froh wenn wir Nahrungsmittel aus der Schweiz auf dem Tisch haben. Und Maschinen sind auch sehr teuer ! Bin froh das wir alles bekommen. Und die Normalen Steuerzahler haben schon oft mit Apfall Wiesen geschmückt. Bei diesem Schaden wissen viele Menschen gar nicht was kaputt geht !!!
Willi Meier
10. Mai. 2016, 20:52 Uhr
Haben Sie keine andere Sorgen. Nach dem Heuen ist das normal oder wollen Sie lieber das unsere Landwirtschaftliche Produkte aus dem Ausland kommen.
Slobodan P.
10. Mai. 2016, 19:31 Uhr
Das ist wircklich Eckehaft! Meine IT-Kollegen aus Zürich lachen mich schon aus und meinen ich wohne in "St. Güllen"! Die Steuern hier sind echt enorm hoch, auch da lachen meine Kollegen aus Zürich über mich! Einzig bei den Wohnungspreisen, da lache ich!
Martin Kaiser
10. Mai. 2016, 17:56 Uhr
Wenn die Antwort auf Basis der Rechtslage gründet, ja, dann stimmt das vielleicht (offenbar haben Sie diese Frage schon oft gestellt erhalten; angesichts der schnellen Antwort). Die Frage - nach meinem Ermessen - ist vielmehr: Kann es sich die Stadt (bei diesem Steuersatz) leisten, an schönen Sommerabenden wie eine Kloake zu stinken? Wenn Sie das bejahen und wenige m2 Kuhweide (bzw. falsche Bewirtschaftung) höher bewerten als das Klima in der Stadt (!), dann wird das Image weiter leiden und Steuerzahler werden umdenken...
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